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Tuesday, 09 March 2010 00:00
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All der Regen, den wir die letzten zweieinhalb Monate haben ertragen müssen enthüllt nun offensichtlich die Schwachstellen der andalusischen Baumethoden.
Nicht nur Straßen brechen überall auseinander, allerorts tropft es selbst in öffentlichen Gebäuden, das Entwässerungssystem ist überfordert; bald jedes Haus verzeichnet Wassereintritt und andere Regenschäden.
Dies ist nicht wirklich überraschend, schaut man sich die hiesigen Baugepflogenheiten an. Haben Sie je Hohlraumwände, Dampfbremsfolien oder Bleiabdeckungen gesehen? Nein, ich ebensowenig.
Bei normalen Wetterverhältnissen macht dies nicht allzuviel aus; es regnet, Gebäude werden nass, die Sonne scheint und alles trocknet wieder. Haben wir allerdings, wie diesen Winter, ein derart langanhaltendes Regenwetter - d.h. annähernd drei Monate mit bislang nicht absehbarem Ende - wird die tatsächliche Infrastruktur sichtbar.
Es ist eine echte Zumutung, nicht nur Reise- und Transportverkehr sind gestört, Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung beeinträchtigt, auch unsere hübschen, weißgetünchten Städte und Dörfer sehen vergammelt und vernachlässigt aus.
Übersetzung von Johannes Baensch
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