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Die Entwicklung der spanischen Sprache PDF
Tuesday, 31 August 2010 00:00
 

Geschichtlicher Überblick zur Entwicklung der spanischen Sprache






30.000 bis 8.000 Jahre v. Chr.

An die Menschen, die in diesem Zeitraum in Spanien gelebt haben, erinnern viele Höhlenmalereien, wie bei Burgos (ca. 30.000 Jahre v. Chr.), in Altamira bei Santander (ca. 15.000 Jahre v. Chr.) und bei Guadalajara. 8.000 bis 1.000 v. Chr. Die Iberer wandern, wahrscheinlich während des Neolithikums, aus Afrika ein.

Gegen 900 – 600 v. Chr. kommen aus Mitteleuropa keltische Stämme. Durch die Vermischung von Iberern und Kelten entsteht ein neues Volk, die Keltiber.

Später folgen Phönizer, Griechen und Karthager.

218 v. Chr. bis 409 n. Chr.


Die iberische Halbinsel gehört zum Römischen Reich. Römische Soldaten und Ansiedler sprechen Vulgärlatein, aus dem sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte alle Sprachen auf der iberischen Halbinsel (außer „vasco“) entwickeln.

409 bis 711 n. Chr.


Germanische Stämme fallen in Spanien ein. Die Westgoten bilden ein einheitliches Reich, das sich über die gesamte iberische Halbinsel erstreckt; Hauptstadt wird Toledo. Damit liegt das politische Zentrum zum ersten Mal in Zentralspanien.

711 bis 1.500 n. Chr.

Die Araber („Mauren“) vernichten das Reich der Westgoten und machen Córdoba zur Hauptstadt.

Während der etwa 700 Jahre dauernden „Reconquista“ (Befreiungskampf von der Maurenherrschaft) entsteht eine Reihe selbständiger christlicher Königreiche. Die Sprache wird von den Arabern deutlich beeinflusst und bereichert. 1469 heiraten Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón. Dadurch wird das Königreich Spanien wieder vereinigt. Im Jahre 1492 wird Granada erobert und die maurische Herrschaft in Spanien beendet. In dieser Zeit werden alle Juden aus Spanien vertrieben; mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus beginnt die Ausbreitung der spanischen Sprache auf dem amerikanischen Kontinent.

Im Jahre 1561

Madrid wird Hauptstadt des spanischen Königreiches und ist es, bis auf eine kurze Unterbrechung von sechs Jahren, bis heute geblieben. Allmählich entwickelt sich die Mundart Kastiliens, „castellano“ genannt, zur Schriftsprache und später zur offiziellen Landessprache Spaniens.

© Paul Whitelock

www.a1-solutions-spain.com 

 

 

Paul Whitelock

Paul is a Joint Honours graduate in Spanish and German, a qualified teacher (PGCE) and has a Member of the Institute of Linguists (MIL) qualification.

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